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Sorry, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben, aber es war kein Internetcafe zur Hand. Danke fuer eure Eintraege.

Wo sollen wir anfangen? wir haben hier schon so viel erlebt: also.\, fangen wire beim Ende des letzten Eintrages an. Nach unserer 2.ten Nacht in Jakarta wollten wir uns morgens erst mal ein gemuetliches Fruehstueck goennen. Dafuer mussten wir uns ausgerechnet ein Restaurant aussuchen, in dem 20 Afrikaner die ganze letzte Nacht durchgezecht haben. Dementsprechend besoffen und nervig waren die Jungs, als mit gemuetlichen Fruehstueck war dann doch nichts. Schnell haben wir unsere Sachen gepackt und uns auf dem schweisstreibenden Weg mit unseren Rucksaecken durchs 35 Grad heisse Jakarta gemacht, um die Busstation zu erreichen. Nach 2 Mal umsteigen in der City waren wir dann endlich an der eigentlichen grossen Busstation angekommen. Dort angekommen schrien uns alle an wollten uns ihren Bus locken. Nach einigem hin und Her haben wir einen Bus gefunden, der uns erst mal nach Bogor brachte. Voller guter Dinge sassen wir im BUs und vergassen dabei jedoch die indonesische Mentalitaet "der Weg ist das Ziel" sprich stundenlang auf irgendwas warten. In unserem Fall wartete der Bus 2 Stunden bis der letzte Platz des Buses besetzt war, damit wir endlich losfahren konnten. 

Da das Reisen so lange dauert haben wir uns entschieden unser Reiseziel zu aendern. Trotz neuer Planung verbrachten wir die naechsten 2 Tage im Bus (Jakarta-Bogor-Bandung-Pangandaran). IN Bandung haben wir noch eine Nacht geschlafen undzwar in einem tollen Hotel mit Swimmingpool. Dieses hatte uns ein junger Indonesier empfohlen und uns freundlicherweise direkt dorthin gebracht. Als wir naemlich dort ankamen, war es schon dunkel und deswegen kam uns die Hilfe sehr gelegen. Ausserdem konnten wir bei einer Unterhaltung mit ihm viel ueber das indonesische Leben erfahren. Dort haben wir auch unsere erste Mahlzeit bei einem der typischen Strassenstaende (Warung) gegessen. So manch einer haette alleine beim Anblick schon eine Magenverstimmung bekommen, wir fanden es aber sehr lecker!

 Am naechsten Tag sollte es dann weiter nach Pangandaran gehen (die Fledermaushoehle war zu weit abgelegen, so dass wir lieber Richtung Osten wollten). Nach 1 Minute in der Busstation hatte sich schnell herumgesprochen, dass da 2 weisse Maedels nach Pangandaran wollen. Der ganze bushof war in heller Aufregung und jeder musste einmal kurz etwas zu uns sagen. Wir haben dort in kuerzester Zeit viele Freunde gefunden. Als der richtige Bus dann endlich kam, quetschen wir uns erst mal zu Dritt in den Bus. Der Dritte in unserer Reiohe war ein 34jaehriger Indonesier, der gerade aus Florida (arbeitete dort bei Disney World) gekommen ist. Er konnte gut Englisch und war eine gute Ablenkung in dem Bus. Und die konnten wir gut gebrauchen, denn er hatte keine Klimaanlage, die sitzte waren eng und wir schwitzten die Haelfte unserer Koerperfluessigkeit aus. Unser indonesischer Freund dagegen sass ganz im Pulli da. Zu guter Letzt stoppten 2 Unfaelle unsere eh schon lange Busfahrt von 7 Stunden und die indonesische Gelassenheit musste wieder rausgeholt werden. Auf der Fahrt haben wir auf jeden Fall viel von er Landschaft, unter anderem einige Hanfplantagen, gesehen. Irgendwann kamen jedoch auch wir an.

 In Pangandaren wo der Tsunami war uns aber alle versicherten, dass dort wieder alles in Ordnung sei. Moeglicherweise fuer indonesische Verhaeltnisse... Wir sahen allerdings Schutthaufen, Muell, Unordnung und ca. 200 Zelte als Notunterkuenfte. Naja, nach der Fahrt konnte uns nichts mehr die Urlaubstimmung vermiesen. Auch die traurigen und tragischen Erzaehlungen der Hotelbesitzerin vom Tag des Tsunamis nicht. Trotzdem ist Pangandaran sehr schoen und hat viele Straende an denen man sich erholen konnte. Nach 1 Stuinde hatten wir natuerlich einen Sonnenbrand! Auch hier sind wir die groesste Atraktion am Strand, was das Sonnenbaden etwas erschwert. Wir moechten an dieser Stelle nicht aufzaehlen auf wie vielen Fasmilienfotos wir nun zu sehen sind. Das hat uns aber verdeutlicht, dass das Gaffen und Ansprechen" Hello, Hello Miss, Hello sir ?" nicht neagativ gemeint ist. Auf wenn es manchmal nervt freut und das freundliche Interesse. In den Tagen zuvor wussten wir nicht wie wir das Gucken und Lachen zu verstehen haben. War es ein Auslachen oder Anlachen? Selbst in Jakarta einer modernen 12 Millionen Einwohner Metropole waren wir der Star der Stadt. Generell sind wir erstaunt ueber die wenigen Touristen hier. Bisher haben wir hier nur eine Handvoll nicht Indonesier gesehen. Trotzdem wissen die Haendler, dass Touristen Geld haben und nennen uns 3fach so hohe Preise. Aber auf dem Land wissen wir nicht ob sie nicht doch ehrlcih sind oder uns abzocken wollen. Es ist schwierig da mit dem Runterhandlen die Waage zu finden.

5.11.06 12:58
 


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